Busch Busch
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14. Jan. 2023

Besser einschlafen mit Musik

Schon im Kindesalter bringen unsere Eltern uns bei: Wenn wir schlafen wollen oder jemand anderes am Einschlafen ist, haben wir ruhig zu sein. Wir bekommen also von klein auf suggeriert, dass es still sein muss, kurz bevor und während wir schlafen. Aber können Klänge, Melodien – allgemein Musik – nicht auch einen positiven Beitrag zu unserem (Ein-)Schlafempfinden leisten?

Stress als Auslöser für schlechten Schlaf

Schlaf ist in vielen Aspekten äußerst wichtig für den Körper. Er trägt zur Regeneration bei, macht den Körper leistungsfähiger und hilft, unser Immunsystem zu stärken. Umso anfälliger ist eine Person, die nicht ausreichend Schlaf erhält. Der Körper ist geschwächt und läuft dementsprechend nicht auf Hochtouren. Man ist weniger bei der Sache und sehr schnell reizbar.

Welche Ursachen und Beweggründe sind dafür verantwortlich, dass ein Mensch weniger gut (ein-)schlafen kann? Die Gründe sind vielfältig. Oftmals sind es Sorgen oder Stress auf der Arbeit. Es könnten aber auch Ängste rund um die Familie oder Angehörige sein – eine Menge Gedanken und Situationen halten uns wach und lassen uns nicht zur Ruhe kommen.

#Tipp

  • Bereite Dich auf das Zubettgehen vor. Suche Dir eine passende Playlist aus. Stelle einen Timer ein, um sicherzugehen, dass sich Dein Handy nach beispielsweise 30 Minuten von selbst ausschaltet.
  • Licht kann Dich ebenfalls vom Schlafen abhalten. Schalte alle möglichen Lichtquellen ab – auch den Schalter des Fernsehers oder des Mehrfachsteckers.

Musik beeinflusst unser Schlaferlebnis

Es gibt unterschiedliche Herangehensweisen, um Schlafmangel entgegenzuwirken. Musik ist eine sehr beliebte und oft verwendete Möglichkeit. Doch wie kann sie den Schlaf unterstützen und was hat es damit auf sich?

Werfen wir einen Blick darauf, wie wir Menschen hören: Geräusche gelangen durch Schallwellen in unser Ohr. Das Gehirn wandelt die Schallwellen in elektrische Signale um. Bei diesem Vorgang entstehen Prozesse im Körper, die dazu beitragen, besser schlafen zu können. Musik hat zudem auch Auswirkungen auf unsere Hormone und darauf, wie unser Körper mit ihnen umgeht. Beispielsweise ist das Hormon Cortisol für unser Stressempfinden zuständig. Wenn wir gestresst sind, erschwert es das Einschlafen. Hier hilft Musik als „Gegenmaßnahme“, da sie uns entspannt. Anders als Cortisol ist das Hormon Dopamin dafür verantwortlich, dass wir uns gut fühlen. Da wir Musik mit etwas Schönem, Beruhigenden verbinden hilft die damit einhergehende Ausschüttung von Dopamin beim Einschlafen.

#Tipp

  • Schaffe eine wohltuende Schlafatmosphäre. Lüfte Dein Zimmer ordentlich durch, bevor Du schlafen gehst. Schlechte, warme Luft beeinflusst Deinen Schlaf negativ.
  • Zusätzlich zum Einsatz von Musik kannst Du Dich im Meditieren versuchen. Atme langsam ein und aus und versuche Dich dabei nur auf die Übung und Deine Musik zu konzentrieren. Atemübungen helfen Dir dabei, Dich zu entspannen.

Nur klassische Musik zum Einschlafen?

Die Wissenschaft hat sich in vielen Studien mit dem Thema klassische Musik zum Einschlafen beschäftigt. Forschende haben herausgefunden, dass viele Menschen Musik zum Einschlafen hören. Dabei nannten die an den Proben und Experimenten Teilnehmenden unterschiedliche Musikrichtungen – von Klassik, über Rock bis zu Pop. Die Schlussfolgerung: es ist sehr subjektiv, welche Musik den Schlaf positiv beeinflusst. Wichtig sind hierbei aber Lieder, die man kennt, da von ihnen eine höhere Entspannungswirkung ausgeht. Ein Indikator bei Pop- oder klassischen Songs ist das Tempo. Dabei werden die Beats pro Minute gezählt. Je niedriger die Zahl ist, desto besser kann sich unser Herz und Körper auf die Frequenz der Musik einpendeln. So unterstützt Musik beim Einschlafen.

#Tipp

  • *Bedenke, Deine Musik sorgfältig auszuwählen und frage Dich: fühle ich mich durch die Musik entspannt oder wühlt sie mich vielleicht auf? Falls sie Dich emotional zu sehr erregt, solltest Du besser auf Alternativen zurückgreifen. *
  • Ein anderer wichtiger Punkt ist, wie Du Musik hörst. Wir raten Dir auf Kopfhörer zu verzichten. Eine zu hohe Lautstärke führt langfristig zu Hörproblemen. Greife also besser auf eine Lautsprecherbox zurück und stelle die Laustärke so ein, dass Du die Musik gerade so hören kannst.

Fazit

  1. Musik trägt über Schallwellen zu einem guten Schlaf bei.
  2. Der Körper verringert oder verstärkt das Einschlafen durch Hormone – Musik hilft dabei.
  3. Es gibt nicht die eine Musikrichtung, die sicherstellt, dass Du besser (ein-)schläfst.

Wie Du Dein (Ein-)Schlaferlebnis gestaltest, ist ganz allein von Dir selbst abhängig. Falls Du Schwierigkeiten haben solltest, auf Dein persönliches Schlafpensum zu kommen, probiere doch einfach mal unsere kostenlose App Morty – Das Motivationshörnchen aus. Sie unterstützt Dich dabei, einen regelmäßigen Schlafrhythmus aufzubauen und eine Routine darin zu entwickeln.

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